Imaginations-Reisen (PTPP)


Imaginations-Reisen  (PTPP)

Die Imaginationsreise auch «Der Personal Totem Pole Process©» genannt, oder kurz PTPP©, ist eine behutsame Art mit seinen inneren Krafttieren in Kontakt zu kommen. Dabei begibt sich der Klient in tiefer Entspannung und zusammen mit einem Begleiter auf die Suche nach seinen ganz persönlichen inneren Helfertieren, die seine inneren Stimmen, Energien und Gefühle symbolisieren. Diesen Vorgang nennen wir reisen.


Das Besondere an Imaginationsarbeit, ist die absolute Gewaltfreiheit. Die Tiere tauchen spontan auf, sie sind nicht - wie etwa in geführten Visualisierungen oder Fantasiereisen - von der bewussten Vorstellungskraft kreiert. Der Totem-Pole-Begleiter gibt nichts vor und interpretiert auch nicht. Er hilft, einen respektvollen Kontakt zu den Tieren herzustellen und ihn zu halten - ohne Manipulation oder Besserwissen. Der Reisende, der sich in den Prozess begibt und seinen inneren Krafttieren und Helfertieren begegnet, ist sich selbst Berater, Therapeut und Coach.


Diese Methode vereint folgende Kulturen:

der Theorie der aktiven Imagination, die von Dr. C. G. Jung entwickelt wurde

des Wissens östlicher Kulturen, die den Menschen als ein System   zusammenhängender Energien und Chakren versteht

der Praxis der amerikanischen Ureinwohner, mit Krafttieren zu sprechen und von ihnen zu lernen.


Alle Zweige der Psychotherapie haben etwas gemeinsam:

Jede Methode hat ihre Theorie und Therapeuten, die sie anwenden. Der entscheidende Punkt dabei ist die Beziehung zwischen Therapeuten und Klient. Fließt darin die Energie, kann Heilung stattfinden.

Der Ansatz der Tiefenimagination ist ein grundsätzlich anderer. Es gibt keine Theorie und keine Therapeuten. Die Beziehung zu den eigenen inneren Wesen wird zum Angelpunkt der Heilung. Und es gibt keine Therapeuten, sondern Begleiter.

Der Begleiter hat keine Theorie gelernt, sondern viel Erfahrung mit seinen inneren Bildern gemacht. So kann er Raum geben und Raum halten für die Erfahrung des Reisenden zu den inneren Bildern.

 Dr. Eligio Stephen Gallegos schreibt in seinem Buch Indianisches Chakra-Heilen über das Begleiten:

"Meine Aufgabe [als Begleiter] ist es nicht, den Klienten dazu zu bringen, eine Beziehung zu mir aufzubauen, auch wenn ich mich um ihn kümmere und tief bewegt bin von seiner Entwicklung. Mein Ziel ist es, dem Klienten zu helfen, eine spezielle Beziehung zu sich selbst aufzubauen, die seine Entwicklung nährt und unterstützt. (...) Meine Funktion besteht darin, dass der Klient lernt, mit seiner Visualisierung einen inneren Kontakt herzustellen. Schließlich besteht unser Hauptproblem darin, dass wir die Verbindung zu den verschiedenen Teilen unseres Ichs verloren haben. (...) Eine dringende Notwendigkeit ist, alle Teile unseres Ichs zusammenzufügen und mit ihnen offen zu kommunizieren. Auf diese Weise können unsere Handlungen von einem Mittelpunkt ausgehen, der in Kontakt und Harmonie mit unserem ganzen Ich steht."

Der „Personal Totem Pole Process®“ (Methode der Tiefenimagination) bewirkt Integration. Durch ihn ist es uns möglich, mit unseren inneren Bildern in eine freundschaftliche Beziehung zu finden. Diese erscheinen, wenn wir sie einladen, meist in Form von Tieren. Wenn wir unser Bewusstsein weg von der Außenwelt hin zu unserer tiefsten Schicht der Imagination richten und uns ernsthaft auf deren Bilder einlassen, wird in uns eine wichtige Verbindung erneuert. Auf diese Weise können alte emotionale Wunden heilen; wir entdecken neue Möglichkeiten und Talente und entwickeln einen wachsenden Sinn für unser ursprüngliches Selbst.

Die Energie-Strukturen, die als Chakren bekannt sind, bilden das Herzstück des „Personal Totem Pole Process®“. Die meisten von uns haben gelernt, Chakren abstrakt zu erfassen und theoretisch über sie nachzudenken, aber die tiefe Imagination bringt uns auf direktem Weg in eine Erfahrung ihrer Lebendigkeit und tieferen Weisheit. Ein Wissen, das uns durch die Energie des Lebens über unzählige Generationen weitervererbt wurde und uns letztlich in unsere eigene Weisheit zurückfinden lässt. Dadurch finden wir Unterstützung, um uns von einer Persönlichkeit, die primär individuell orientiert ist, in ein Wesen zu entwickeln, das durchdrungen ist von Lebenskraft und für das die Lebendigkeit das größte Geschenk des Universums darstellt. Unsere Aufgabe ist es, die unterschiedlichen lebendigen Energien der Chakren in eine zusammenhängende und aufeinander abgestimmte Beziehung zu bringen, die dann die Führung übernimmt – eine innere Instanz, die um die Lebendigkeit herum zentriert ist und sich nicht um andere Menschen oder deren Meinungen und Beurteilungen dreht.

Respekt für und die Beziehung mit der ganzen Existenz werden als natürliche grundlegende Bestandteile entdeckt, die Lebendigkeit, Ganzheit und zentrierte Balance fördern. Die Wandlung, die dieser Prozess bewirkt ist wunderschön, tiefgreifend, überaus persönlich und sie verbindet uns auf neue Art mit der Schönheit des Universums.